Trisomie 21 (Down-Syndrom, Mongolismus)
Der menschliche Körper setzt sich aus Zellen zusammen. Im Kern jeder Zelle
befinden sich die fadenförmigen Träger der Erbinformation, die sogenannten
Chromosomen. Es sind in der Regel 46, zusammengefasst zu 23 Paaren.
Menschen mit Down Syndrom haben 47 Chromosomen in jeder Körperzelle: Das
Chromosom 21 ist dreimal vorhanden. In 94% der Fälle liegt das Chromosom 21
frei neben den anderen in jeder Körperzelle, in etwas mehr als 3% ist es an
ein anderes Chromosom gebunden (Translokation) und bei den übrigen findet es
sich nur in einem Teil der Körperzellen, während die anderen einen normalen
Chromosomensatz haben (Mosaik). Weil das Chromosom 21 dreimal vorkommt, wird
das Down Syndrom auch Trisomie 21 genannt.
Das überzählige Chromosom 21 beeinflusst die Entwicklung eines Kindes von
Anfang an, denn es ist verantwortlich für körperliche Besonderheiten, die
das Kind von anderen unterscheidet.
Die geistigen Fähigkeiten von Menschen mit Down Syndrom wurden in der
Vergangenheit immer unterschätzt. Schwerste geistige Behinderung aber ist
ein Ausnahmefall: Die meisten Betroffenen können als Erwachsene ein
selbstständiges Leben in einem geschützten Umfeld führen.

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