Spina bifida
Spina bifida ist eine der häufigsten Behinderungen bei Neugeborenen. Sie
entsteht dadurch, daß sich in den ersten sechs Wochen der Schwangerschaft
die schützende Wirbelsäule um das Rückenmark und die Nerven unvollständig
ausbilden. Eine Schädigung der Nerven kann zu unterschiedlichen Lähmungen
beim Kind führen. Es ist schwer vorauszusagen, wie genau sich die Lähmungen
auswirken. Bisweilen sind sie geringfügig; es können aber auch schwere
Lähmungen z.B. an Beinen, Harnblase und Mastdarm auftreten.
Die meisten Menschen mit einer Spina bifida und/oder einem Hydrocephalus
würden von sich selbst sagen, daß sie gern leben und daß sich ihr Leben
lohnt. Die Behinderungen selbst fallen weniger ins Gewicht, als die
Behinderung, die die Diskriminierung durch gesellschaftliche Bedingungen
schaffen.

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